Tipps für gute Hochzeitsbilder

So findet Ihr den richtigen Fotografen

Die Suche:

Natürlich könntet Ihr einfach den nächstbesten Fotografen aus Eurer Region anheuern oder der Empfehlung eines Bekannten folgen. Hier gilt es aber zu bedenken, dass jeder Fotograf einen eigenen Stil hat und sich dieser nicht immer mit Eurem deckt, unabhängig davon, ob Euer Bekannter zufrieden war. Es gibt also nicht „den einen Fotograf“.

Stöbert also lieber ein bisschen im Netz und schaut Euch Galerien von Hochzeitsfotografen an. Die Kontaktdaten des Fotografen sollten dort ebenfalls verzeichnet sein.

Tipp: Bei Eurer Suche solltet Ihr Euch auch in anderen Städten suchen, bei denen die Anfahrt des Fotografen nicht so sehr ins Gewicht fällt.

Nicht blenden lassen!

Achtet darauf, dass die Fotografen auf Ihrer Webseite auch mal eine Hochzeit von Anfang bis Ende dokumentieren (Hochzeitreportage), denn so einige Bilder, die man zu sehen bekommt, entstehen nicht bei realen Hochzeiten, sondern werden mit Hilfe von Profimodels erstellt. Bei einem echten Hochzeitsshooting hat man immer nur eine Chance und muss auch mit dem Zeitdruck umgehen können. Daran kann man Profis von Amateuren unterscheiden.

Der letzte Schritt

Nehmt nun mit Eurem Favoriten Kontakt auf, besprecht euer Event und entscheidet Euch für den Fotografen, bei dem Ihr das beste Bauchgefühl habt.
Tipp: Begebt Euch frühzeitig auf die Suche, denn die Besten werden schnell einen vollen Terminkalender haben. Die Hauptsaison ist von Mai bis Oktober.

Beispiel für eine gute Zeitplanung:

Eingeplante Zeit für das Standesamt und das Fotoshooting: 1,5 Stunden
Um 14:00 ist der Standesamt Termin, nach ca. 30min ist die Trauung beendet, jetzt bleiben noch ca. 60 min für das Shooting. Aber einige Gäste haben noch etwas Schönes für euch vorbereitet. Mist schnell noch gemeinsam einen Baumstamm mit einer stumpfen Säge durchsägen. Wieder sind ca. 15 min weg. Und jetzt habt Ihr Zeitdruck auf eurer eigenen Hochzeit und das sieht man dann auch auf den Bildern.

Unser Tipp: Plant für alles ein bisschen mehr Zeit ein, lieber sich mal 15min eine kleine Pause gönnen und alles schon genießen!

Das solltet Ihr sonst noch wissen:

Die Tageszeit:
Es gibt das Sprichwort „von zwölf bis drei hat der Fotograf frei“!
Da ist was dran, denn wenn um die Mittagszeit die Sonne am höchsten steht, ist das zum Fotografieren nicht vorteilhaft (Schatten in den Augenhöhlen).
Das schönste Licht ist immer zur „Goldenen Stunde“, egal ob morgens oder abends.
Natürlich ist das nicht immer möglich, aber die Zeit nach 15:00 Uhr ist nach wie vor die beste!

Die Lokation

Zu guten Bildern gehört auch eine gute Lokation. Achtet bei Eurer Auswahal darauf, dass die Kamera genausoweit sehen kann wie Ihr selbst. Sind also ein Spielplatz oder eine Baustelle im Hintergrund werden diese Orte auch auf den Motiven zu sehen sein.
Bei Bildern in einem Park solltet Ihr auch darauf achten, dass dieser regelmäßig gepflegt wird und sich nicht gerade an Eurem schönsten Tag als Urwald präsentiert.

Tipp: Macht ein paar Bilder mit Eurem Handy von der Lokation Eurer Wahl und besprecht Sie vorab mit Eurem Fotografen.